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22.11.2018 : 11:38

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Praxistipps: Verhaltensregeln

Rauchen und Alkohol verboten - wir KantenRoller halten uns daran

Gemäß dem Jugendschutzgesetz darf Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren das Rauchen, sowie unter 16 Jahren auch der Verzehr von alkoholischen Getränken in Gaststätten und in der Öffentlichkeit nicht gestattet werden. Das gilt selbstverständlich auch "vor, während und nach der Kurszeit", solange die Kursteilnehmer in der Betreuung unserer Kursleiter und deren Helfer sind. Die Kursleiter sind angewiesen darauf zu achten und dürfen Teilnehmer, die sich nicht an das Rauch- und Alkoholverbot halten, vom Kursbetrieb ausschließen - ohne Rückerstattung der Teilnahmegebühren. JuSchG hier nachlesen

Verhaltensregeln für die Piste

Mit etwas Rücksicht fährt man immer besser.
Das gilt nicht nur auf der Straße, sondern auch auf der Piste. Wir bitten Sie deshalb, die nachfolgenden F.I.S.-Regeln für alpine und nordische Sportler zu beherzigen.

  1. Rücksicht auf andere Wintersportler!
    Jeder Ski- und Snowboardfahrer muss sich stets so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt!
  2. Beherrschung der Geschwindigkeit und Fahrweise
    Jeder Ski- und Snowboardfahrer muss auf Sicht fahren. Er muss seine Geschwindigkeit und Fahrweise seinem Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte anpassen!
  3. Wahl der Fahrspur
    Der von hinten kommende Sportler muss seine Fahrspur so wählen, dass der vor ihm fahrende Wintersportler nicht gefährdet wird!
  4. Überholen
    Überholt werden darf von oben oder unten, von rechts oder links, immer mit einem Abstand, der dem Überholten Wintersportler für alle seine Bewegungen genügend Platz lässt!
  5. Einfahren und Anfahren
    Jeder Sportler, der in eine Abfahrt einfahren oder nach einem Halt wieder anfahren will, muss sich nach oben und nach unten verge- wissern, dass dies ohne Gefahr möglich ist!
  6. Anhalten
    Jeder Sportler muss es vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten. Ein gestürzter Snowboarder muss eine solche Stelle so schnell wie möglich wieder frei machen!
  7. Aufstieg und Abstieg
    Der Ski- und Snowboarder der aufsteigt oder zu Fuß absteigt, darf nur den Rand einer Abfahrtsstrecke benutzen. Er muss auch diesen bei schlechten Sichtverhältnissen verlassen!
  8. Beachten der Zeichen
    Jeder Ski- und Snowboarder muss die Zeichen (Markierungen und Hinweisschilder) auf der Abfahrtsstrecke beachten
  9. Hilfeleistung bei Unfällen
    Bei Unfällen ist jeder zur Hilfeleistung verpflichtet!
  10. Ausweispflicht bei Unfällen
    Jeder, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss bei einem Unfall seine Personalien angeben!

F.I.S. - Oberster Grundsatz: Rücksicht!

F.I.S. Fédération Internationale de Ski ist der internationale Ski-Verband, Oberhofen am Thunersee in der Schweiz.

Die FIS-Regeln sind allgemeine Verhaltensregeln des Internationalen Ski-Verbandes FIS für Skifahrer und Snowboarder. Sie gelten auf allen Skipisten weltweit, ähnlich einer Straßenverkehrsordnung. 

Die Organisation FIS entstand 1924 in Chamonix aus 14 nationalen Skiverbänden. Heute sind 101 Verbände angeschlossen. Die FIS veranstaltet Weltcup-Wettbewerbe und Weltmeisterschaften für Ski Alpin, Skilanglauf, Skispringen, Nordische Kombination, Snowboarden, Freestyle-Skiing und Rollski. Nicht von der FIS ausgetragen wird der Biathlon-Weltcup. Dennoch wird auch dort das FIS-Punktesystem angewandt, auf welchem die Reihung der Sportler im jeweiligen Weltcup basiert.

Verhaltensregeln für die Loipe

Jeder Skilangläufer sollte sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt. Er muss einen genügenden Sicherheitsabstand zum vorderen Läufer einhalten. Notfalls muss er sich fallen lassen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.  

  1. Signalisation, Laufrichtung und Technik
    Markierungen und Signale sind zu beachten. In Loipen ist in der angegebenen Richtung und Lauftechnik zu laufen.
  2. Wahl der Spur
    Auf Doppel- und Mehrfachspuren muss in der rechten Spur gelaufen werden. Langläufer in Gruppen müssen in der rechten Spur hintereinander laufen.
  3. Überholen
    Überholt werden darf rechts wie links. Der vordere Läufer braucht nicht auszuweichen. Er sollte aber ausweichen, wenn er es gefahrlos kann.
  4. Gegenverkehr
    Bei Begegnungen hat jeder nach rechts auszuweichen. Der abfahrende Langläufer hat Vorrang.
  5. Stockführung
    Beim Überholen, Überholtwerden und bei Begegnungen sind die Stöcke eng am Körper zu führen.
  6. Freihalten der Loipe
    Wer stehen bleibt, tritt aus der Spur. Ein gestürzter Langläufer hat die Spur möglichst rasch frei zu machen.
  7. Ausweispflicht
    Jeder, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben.

Verhalten zum Schutz der Natur

Skisportler haben die schönste Sportstätte, die freie Natur. Sie ist Heimat für Tiere und von Pflanzen, die auf einem empfindlichen Boden gedeihen. Sie schützt auch den Menschen selbst. Alle sind aufgerufen, die Landschaft zu schonen, um auch in Zukunft Wintersport in einer natürlichen Umwelt ausüben zu können. Der Deutsche Skiverband (DSV) bittet die Skisportler, dazu beizutragen, indem Sie folgende Regeln des DSV-Umweltbeirates beachten:

  1. Halten Sie sich an präparierte Loipen, Pisten oder bezeichnete Routen.
  2. Fahren Sie nie im Jungwald; er schützt Tiere und ist besonders empfindlich gegen Schäden.
  3. Meiden Sie im Zweifel den Wald, besonders dann, wenn das Tourenziel auch über Freiflächen erreicht werden kann.
  4. Meiden Sie schneearme Südlagen, auf denen Wildtiere ihre kärgliche Winterkost finden.
  5. Schonen Sie geschützte Gebiete, in denen der Skilauf untersagt ist.
  6. Beachten Sie Hinweistafeln und Veröffentlichungen.
  7. Lassen Sie Ihren Hund nicht auf Loipen und Pisten laufen. Hunde stören Wildtiere erheblich.
  8. Bleiben Sie Wildfütterungen fern.
  9. Vermeiden Sie Lärm.
  10. Unterlassen Sie Skilaufen bei Dämmerung und Nacht. Wildtiere geraten dabei besonders in Panik.
  11. Nehmen Sie Ihren Abfall mit nach Hause. Er gehört auch nicht unter den Schnee.
  12. Fahren Sie nach Möglichkeit zum Skilauf mit "öffentlichen Verkehrsmitteln?. Nutzen Sie Angebote zum "Park and Ride".